Wirf mich richtig weg!

Biobasierte Beschichtung

Pure Paper Becher verzichten auf eine Kunststoffbeschichtung und verwenden stattdessen spezielle Papierfasern oder natürliche Barriereschichten, die biologisch abbaubar oder leichter zu recyceln sind.

Recyclebar

Da Pure Paper Becher ohne Verbundstoffe (z. B. Papier + Kunststoff) auskommen, können sie meist ganz normal über das Altpapier entsorgt und recycelt werden.

Biologisch abbaubar

Viele Pure Paper Becher bestehen aus kompostierbaren Materialien, die sich unter industriellen Bedingungen vollständig zersetzen – teils sogar in Heimkompostanlagen (je nach Zertifizierung).

Geringer CO2-Fußabdruck

Die Herstellung und Entsorgung sind meist energieärmer als bei herkömmlichen Bechern mit Kunststoffbeschichtung, was die Klimabilanz verbessert.

Pure Paper To-Go-Becher sind umweltfreundlich, weil sie plastikfrei, leicht recycelbar, biologisch abbaubar und aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt sind. Sie sind eine sinnvolle Alternative für umweltbewussten Konsum unterwegs.

Übliche Einwegbecher bestehen aus Papier mit einer Kunststoffbeschichtung (meist PE) auf der Innenseite, damit die Flüssigkeit nicht durchweicht. Diese Kombination erschwert das Recycling.
FSC- oder PEFC-zertifiziert

Seriöse Anbieter von Pure Paper Bechern verwenden FSC- oder PEFC-zertifiziertes Papier, was bedeutet: Das Holz stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.

kein Mikroplastik

Da kein Plastik enthalten ist, entsteht beim Abbau oder bei unsachgemäßer Entsorgung kein Mikroplastik.

verbesserte Recyclingquote

Pure Paper Becher haben eine verbesserte Recyclingquote, im Vergleich zu klassischen To-Go-Bechern, die oft als Restmüll enden.

Recyclingprozess

1. Sammlung

Altpapier wird getrennt gesammelt. Dazu gehören Zeitungen, Kartons, Verpackungen, Büro- und Kopierpapier (aber keine verschmutzten oder beschichteten Papiere wie Backpapier oder stark bedruckte Getränkekartons).

2. Sortierung

In Sortieranlagen wird das gesammelte Papier nach Qualität und Art sortiert (z. B. Karton, Zeitung, Büropapier). Fremdstoffe wie Kunststoffe, Folien oder Heftklammern werden entfernt.

3. Auflösung im Pulper

Das Papier wird in großen Wassertanks („Pulper“) mit Wasser vermischt. Dabei lösen sich die Papierfasern, und es entsteht eine papierhaltige Suspension.

4. Reinigung und Deinking

Über Sieb- und Waschprozesse werden verbleibende Verunreinigungen (z. B. Sand, Klebstoffe) entfernt. Beim Deinking werden Druckfarben mithilfe von Chemikalien und Luftblasen entfernt (nur bei weißem Papier nötig).

5. Aufbereitung

Die gereinigte Fasersuspension wird weiterverarbeitet und evtl. mit Frischfasern gemischt, um die gewünschte Qualität zu erreichen. Die Fasersuppe wird auf einem Sieb verteilt, entwässert, gepresst und getrocknet.

6. Papierherstellung

Das recycelte Papier wird zu neuen Produkten verarbeitet und kommt wieder in den Kreislauf – z. B. als Karton, Notizblock oder Zeitung.

Entsorgung

Die „Pure Paper“ Coffee-to-go Becher sind spezielle Einwegbecher, die im Gegensatz zu herkömmlichen Bechern ohne Kunststoffbeschichtung auskommen. Das macht die Entsorgung einfacher und umweltfreundlicher – aber nicht überall gleich. Es gibt auch länderspezifische Unterschiede, die beachtet werden müssen.

Hier ist eine klare Übersicht, wie man sie richtig in Deutschland und der Schweiz entsorgt.

  • Getränkebecher restlos entleeren, Deckel und ggf. Strohhalme entfernen -> dies gilt für D und CH.

  • Deutschland: Becher aus Pure Paper können im Altpapier entsorgt werden, sofern sie plastikfrei sind.

  • Schweiz: Wenn der Becher nachweislich 100 % plastikfrei ist (z. B. mit einer Zertifizierung oder Aufdruck „recyclingfähig mit Papier“), dann kann er theoretisch ins Altpapier. Aber: Viele Gemeinden akzeptieren nur klassische Papierprodukte wie Zeitungen, Karton und Drucksachen. Becher werden oft aussortiert oder landen letztlich doch in der Verbrennung.
  • Unbedingt Regionale Unterschiede beachten, vor allem in der Schweiz: Einige Städte oder Kantone testen separate Bechersammlungen (z. B. über Rückgabestellen bei Take-away-Anbietern oder Recyclingsammelstellen). In manchen Gemeinden (z. B. Zürich, Basel, Bern) gibt es Pilotprojekte, bei denen kompostierbare oder plastikfreie Becher separat gesammelt werden.

  • Zusammenfassung: In D kann der Pure Paper im Altpapier entsorgt werden. Aber auch hier sind Ausnahmen zu beachten: Manche kommunalen Entsorger erlauben auch Pure Paper Becher nur im Restmüll, weil sie eine saubere Altpapiersammlung sicherstellen wollen.
    In CH ist es abhängig von den jeweiligen Gemeinden, da es keine einheitliche Regelung gibt. Wenn eine Gemeinde Pure Paper Becher nicht explizit akzeptiertKehricht. Wenn eine Gemeinde Papierrecycling ausdrücklich erlaubt → Altpapier.

  • Optional (gilt für D und CH): Sammelstellen oder Rücknahmesysteme nutzen, wenn verfügbar.

Unterschiede Deutschland zu Schweiz

Deutschland
  • Regelungsebene: Bundesweit relativ einheitlich geregelte Abfalltrennung (Kommunen setzen Details um)
  • Beurteilung Pure Paper: Wenn nachweislich plastikfrei, gilt als Papier → kann vielerorts ins Altpapier
  • Standardentsorgungsweg: Altpapier (blaue Tonne), wenn rein papierbasiert
  • Voraussetzung: Becher muss leer & sauber sein, keine Kunststoffschicht
  • Regionale Unterschiede: Gering, aber einzelne Kommunen haben eigene Vorgaben
  • Recyclingquote bei Papier: Hoch (ca. 80 %) → Pure Paper Becher werden in Altpapierstrom verwertet
Schweiz
  • Regelungsebene: Kantonale & kommunale Zuständigkeit → keine einheitlichen Regeln
  • Beurteilung Pure Paper: Wird meist nicht als klassisches Altpapier akzeptiert → landet oft im Kehricht
  • Standardentsorgungsweg: Kehricht (graue Tonne / Gebührensäcke), auch bei plastikfreiem Becher
  • Voraussetzung: Nur wenige Gemeinden erlauben Altpapier → meist keine spezielle Infrastruktur
  • Regionale Unterschiede: Stark ausgeprägt → jede Gemeinde/Kanton entscheidet selbst
  • Recyclingquote bei Papier: Papierrecyclingquote ebenfalls hoch, aber Pure Paper Becher landen kaum darin

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